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Ausstellung „Form & Geist“

„Quadrate sind Ideen, nur das Formlose ist echt.“

Die Ausstellung Form & Geist beschäftigt sich mit philosophischen Konzepten von Wahrnehmung und Wirklichkeit und übersetzt sie in Gegensätze: Das lebendige, fließende Wasser trifft auf die statische Symmetrie platonischer Körper, Form auf Formlosigkeit – verbunden nach dem Prinzip von Yin und Yang.

 

Vernissage

 

19. September 2026 um 18 Uhr

Pluteum , Königstor 43, 34117 Kassel

Freut euch auf einen besonderen Abend mit Kunst, Gesprächen und Einblicken in die thematische Tiefe der großformatigen Arbeiten. 

Öffnungszeiten


Die Ausstellung ist außerdem vom 19. September bis 10. Oktober 2026 jeweils donnerstags bis sonntags von 14- 18 Uhr geöffnet.

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Denkraum „Form & Geist“

Begleitprogramm  

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Talk

 

"Zwischen Streetart & Galerie"

26.09.2026 um 17 Uhr

Christian Heise (Graffiti-Archivist, Skateshop-Betreiber)

David Harwardt (Fassadenkünstler Jackules)

Moderation: Gerrit Retterath (Soziologe & Kunstvermittler)

Vernissage „Mini Galerie“ 19 Uhr

mit Christian Heise

 

Was passiert mit urbaner Kunst, wenn sie die Straße verlässt? Über

Graffiti, Streetart & Mural Art und die Frage, wie sich ihre Bedeutung

verändert, wenn sie in andere Räume wandert.

 

Anmeldung erwünscht: art@jackules.de

Kurzentschlossene sind ebenso willkommen

 

Pluteum | Königstor 43 | 34117 Kassel

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Talk

 

"Kunst, Bau & Stadtbild"

am 08.10.2026 um 17 Uhr

Dr. Malte Nettekoven (Bezirksdenkmalpfleger Kassel)

Christoph Kühne (Denkmalpflege Kassel)

Stefan Bürger (CEO der GWH Immobilienholding GmbH)

Uwe Hoegen (Künstler & Architekt)

David Harwardt (Fassadenkünstler Jackules)

Moderation: Gerrit Retterath (Soziologe & Kunstvermittler)

 

Wenn zeitgenössische Kunst & Architektur auf Denkmalschutz treffen,prallen unterschiedliche Interessen aufeinander: Bewahren, gestalten,weiter entwickeln. Doch wer entscheidet eigentlich, wie eine Stadt aussehen darf?

Teilnahme kostenfrei

 

Anmeldung erwünscht: art@jackules.de

Kurzentschlossene sind ebenso willkommen

 

Pluteum | Königstor 43 | 34117 Kassel

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Talk

 

Philosophie – "Form & Geist"

am 10.10.2026 um 18 Uhr

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Timoteus Hölscher (Philosophie, Uni Kassel) (aktualisiert)

David Harwardt (Fassadenkünstler Jackules)

Moderation: Karina Chernenko-Ferati (KUNST+kaviar)

Was ist wirklicher? Das Ding oder die Idee dahinter? Über Form und Geist, Ordnung und Lebendigkeit und die Frage, ob Kunst sichtbar machen kann, was sich mit Worten kaum greifen lässt.

Anmeldung erwünscht: art@jackules.de

Kurzentschlossene sind ebenso willkommen

 

Pluteum | Königstor 43 | 34117 Kassel

ÜBER JACKULES
PROJEKTE

"Panpsychismus"

2024

Königstor

Kassel, Germany

"Der König"

2023

Regierungspräsidium

Kassel, Germany

Yin und Yang, die chinesische Philosophie von der Einheit aus Gegensätzen. In Mural stehen sich Geist und Natur gegenüber und sind doch miteinander verbunden. Das Wandbild schmückt eine Wand am Regierungspräsidium in Kassel. Es zeigt den Löwen, das hessische Wappentier, zwischen den Fronten.

"Hier und Jetzt - Dodekaeder"

2021

Kassel, Germany

Die Uhrzeiger deuten in die Mitte der Uhr. Dort ist der einzige zeitlose Punkt. Doch auch der einzige Punkt an dem sich die Zeiger einer Uhr immer befinden. Die Uhr Zeig in die Gegenwart an. hier können wir uns erholen und inspirieren lassen. In den Worten „Erholen“ und „Inspirieren“ hören wir die passive Bedeutung etwas eintreffen zu lassen (Lat.: In ‚hinein‘ und spiritus ‚Atem‘, ‚Seele‘, ‚Geist‘). Das Objekt in dem sich der Schlüssel befindet heißt Pentagondodekaeder. Er ist einer der fünf Platonischen Körper und steht für das „Lebendige“. Nach dem Philosophen Platon für die Quintessenz als fünftes Element.

Bahnhof Fulda

2020

Fulda, Germany

Der Bahnhof Fulda wurde in ein farbkräftiges Kunstwerk verwandelt. Die Bahnhofshalle, sowie der unterirdische Bereich wurden durch das philosophische Konzept der Polyeder gestaltet. Bereits von den durchfahrenden Zügen aus ist das Kunstwerk durch die bunten Brüstungen der Gleiszuläufe zu sehen. Im Kunstwerk sind die Elemente der 5 Platonischen Körper und das sichtbare Farbspektrum zu einem harmonischen Gestaltungskonzept verarbeitet, welches über die optische Aufwertung hinaus zur Orientierung im Gebäude dient.

Cineplex Capitol

2014

Das Mural am Cineplex-Kino in der Kasseler Innenstadt erzählt von der Geschichte des Mediums Film.

So sehen wir am linken unteren Bildrand das Gesicht von Alfalfa aus den Schwarz-Weiß Filmen „die kleinen Strolche“, die zwischen 1922 und 1944 das Kino-Publikum begeisterte. Er staunt über den in Bewegung versetzten Reiter und dessen Pferd, eines der ersten Motive das durch Apparate wie dem Zeotrop als Vorläufer des Kinos die Menschen am Ende des 19. Jahrhunderts begeisterte. Je weiter wir mit dem Blick auf die linke Seite der Wand schauen, desto mehr bewegen wir uns in Richtung der cineastischen Gegenwart: Hier bestimmen kontrastreiche Farben das Geschehen und als Protagonist begegnet uns eine Figur, an der sich festmachen lässt, wie weit sich das Medium Film seit der Zeit Alfalfas weiterentwickelt hat. Denn heute sind Kinos Orte, die durch hochgerüstete Technik und ausgefeilte Serviceangebote ihr Publikum ansprechen.

 

Die Arbeit wurde von Jackules 2014 zusammen mit dem Berliner Künstler „Cany“ ( bürgerl.: Nils Bieda ) umgesetzt.

Bahnhof Wilhelmshöhe

Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe

2018

Das Kunstwerk im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe ist eine konzeptionelle Arbeit, die durch eine, logische Anordnung von Farben und geometrischen Formen eine visuelle Ästhetik schafft. Die Symmetrie und Dualität der platonischen Körper schaffen eine harmonische und funktionale Gestaltung, die den Fahrgästen als Orientierung dient.

 

Gleichzeitig begegnet das Werk dem Bahnhof als historischem Geburtsort der standardisierten Uhrzeit. Doch indem die Zeiger der Uhren nach innen auf ihren eigenen Drehpunkt zeigen, entziehen sie sich ihrer ursprünglichen Funktion: Sie messen keine verstreichende Zeit, sondern verweisen auf die Kraftquelle in ihrer Mitte.

Quadrivium

Quadrivium

2020

Das Mural knüpft an Platons Quadrivium an, bestehend aus den vier klassischen freien Künsten Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie, und vereint diese in einem ganzheitlichen Werk. Durch die Verbindung von Farben, Tönen und polyedrischen Formen entsteht eine visuelle Harmonie, die auf interkulturellen Philosophien, mathematischen Prinzipien und natürlichen Strukturen basiert.

Goldfisch

Hawkings Goldfisch

2018

Das Mural ist eine Hommage an Stephen Hawking und nur kurze Zeit vor seinem Tod entstanden. Im Motiv wird sein Beispiel zum Modellabhängigen Realismus behandelt, welches einen Goldfisch beschreibt der den verzerrten Blick aus seinem runden Aquarium als seine Wirklichkeit wahrnimmt, welche jedoch nicht realer ist als die Perspektive des Menschen. Dieses Beispiel ist der Weisheit eines kreativen Kindes gegenübergestellt welches das leben im hier und Jetzt erforscht.

 

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Bearbeitet mit Himmel hoch 2.jpg
Erde

Erde

2021

Die Architektur des Schneckenhauses basiert auf dem Konstruktionsprinzip der „Goldene Schnitt“. Der Hausbau der Schnecke findet passiv statt. Ihr Haus entsteht von selbst. Anders sieht dagegen die aktive Bauweise des Menschen aus. Sie basiert auf dem Rechten Winkel. So wie der Würfel auf dem die Schnecke sitzt, auch Hexaeder genannt. In der Philosophie Platons steht er für das Element Erde. Die Farbe Rot wird in der indischen Farbsymbolik dem Basis-Chakra zugeordnet...

 

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Schillerviertel, Kassel, 2021 Projekt ansehen... (in Bearbeitung)

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Kassel, 2020

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